WEMA Glauchau erhält den Intec-Preis 2015 für das Forschungsprojekt:

 

23.02.2015

 

 

Wema erhält Intec-Preis für eine Weltneuheit

 

 Bei der Eröffnung der Maschinenbaumesse Intec in Leipzig hat am Abend des 23.05.2015 die Werkzeugmaschinenfabrik Glauchau einen der begehrten Preise gewonnen. In der Kategorie "Unternehmen bis 100 Mitarbeiter" siegte der Betrieb mit einer Weltneuheit. Die spezielle Kühlung erhöht die Energieeffizienz bei Innenrund-, Universalrund- und Wälzlagerschleifmaschinen. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU entwickelt. Die Neuheit leitet eine neue Generation von Schleifmaschinen ein und revolutioniert den Bearbeitungsprozess, begründete die Jury ihr Votum.

Der Intec-Nachwuchspreis ging an die Niles-Simmons Industrieanlagen und Oliver Georgi. Im Rahmen seiner Diplomarbeit sollte Georgi Möglichkeiten zur Optimierung des Arbeitsraumes einer Werkzeugmaschine von Niles-Simmons analysieren, Auswirkungen auf den Bearbeitungsprozess beschreiben sowie Ableitungen für technologische Anwendungsfälle definieren. Das Ergebnis war so gut, dass es auf weitere Baureihen des Unternehmens übertragen wird. Oliver Georgi wurde nach Abschluss seines Studiums an der TU Chemnitz von Niles-Simmons übernommen.

 

Die NILES-SIMMONS-HEGENSCHEIDT GmbH wurde innerhalb der Holding dreimal ausgezeichnet.

Die NILES-SIMMONS Industrieanlagen GmbH wurde mit dem intec Nachwuchspreis prämiert. Dipl.-Ing. Oliver Georgi, der als Praktikant im Unternehmen begann, wurde für die Optimierung des Arbeitsraumes zur Technologieerweiterung von Werkzeugmaschinen" ausgezeichnet. "Die Herausforderung des Entwicklungsprojektes von Herrn Georgi, war die Umsetzung der gestiegenen Anforderungen an Werstücke und deren Fertigungsverfahren in einer Werkzeugmaschine. Dank seiner Analysen wurde die konventionelle Bauweise des Arbeitsraums, durch den Einsatz neuartiger Baugruppen optimiert und das technologische Bearbeitungsspektrum wesentlich erhöht", so der Geschäftsführende Gesellschafter Prof. Dr. Hans J. Naumann.

"Der Preis ist das Ergebnis kontinuierlicher Aus- und Weiterbildung und der Früherkennung und Bindung junger High Potentials an das Unternehmen", ergänzt Naumann.

Darüber wurde die NILES-SIMMONS Industrieanlagen GmbH in der Kategorie für Unternehmen über 100 Mitarbeiter für die Neuentwicklung seiner Baureihe N30 mit dem 2. Platz ausgezeichnet: Hier wurden erstmals Anforderungen für eine Produktion gemäß Industrie 4.0 in einem CNC-Bearbeitungszentrum umgesetzt. Die Kombination von Baugruppen zur Universal- und Feinstbearbeitung und die zusätliche Integration verschiedener Fehlerkompensationsverfahren ermöglicht die Fertigung genauster Geometrien an rotationssysmmetrischen Werkstücken. Die Anwendung dieser Technologie ist Losgrößenunabhängig und kann bis zur Stückzahl 1 realisiert werden und stellt damit einen absoluten Innovationssprung im Bereich der Komplettbearbeitung dar.

WEMA Glauchau, die seit Mai 2013 zur NILES-SIMMONS-HEGENSCHEIDT Gruppe gehört, wurde in der Kategorie unter 100 Mitarbeiter für die Entwicklung eines neuen Maschinenkonzeptes ausgezeichnet, welches die Trockenbearbeitung beim Schleifen ermöglicht. "Die Kühlung erfolgt durch kryogenes Gas und substituiert die konventionelle Überflutungskühlung mittels Kühlschmierstoff. Die Energie- Umweltbilanz unserer Maschinen in Herstellung und Einsatz kann damit wesentlich verbessert werden, da auf die Verwendung des umweltschädlichen Kühlschmierstoffes verzichtet wird und wir zusätzlich den Aufwand an Elektroenergie zur Kühlung, Filterung und Zuführung des Kühlschmiermittels um bis zu 80% reduzieren können." so Ronald Krippendorf, Geschäftsführer der WEMA Glauchau. 

 

WEMA Innenrundtisch mit 4 Schleifspindeln

 

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