WEMA Glauchau erfolgreich in Russland

 

29.04.2011

 

Schleifmaschinenhersteller kann an frühere Zeiten anknüpfen

 

MitarbeiterNach über 20 Jahren Unterbrechung hat der Schleifmaschinenhersteller WEMA (Werkzeugmaschinenfabrik) Glauchau sich wieder erfolgreich auf dem russischen Markt etabliert. An zu DDR Zeiten bereits bestehende Geschäftsbeziehungen und -erfolge konnte aufgrund stetiger Marktpräsenz, u.a. durch zahlreiche Messeteilnahmen und Besuche, sowie der aktiven Marktbearbeitung durch einen russisch sprechenden Vertriebsingenieur, wieder angeknüpft werden. Ein weiterer wichtiger Baustein des Erfolgs ist die Zusammenarbeit mit Stankoimport Moskau, wodurch der schnelle Wiedereintritt auf dem russischen Markt ermöglicht wurde.

 
Die erste Schleifmaschine für einen führenden russischen Motoren- und Getriebehersteller wird bereits in einigen Monaten das Glauchauer Werk verlassen. Weitere Maschinen sind bestellt und werden Anfang nächsten Jahres geliefert. Zudem ist eine stetig wachsende Nachfrage aus Russland zu verzeichnen, die Anzahl der Anfragen hat sich dieses Jahr mehr als verdoppelt.
 

Ein starkes Interesse an den WEMA Produkten, dazu gehören u.a. Rundschleifmaschinen, Wälzlagerschleifmaschinen und Schleifbearbeitungszentren, verspricht sich das Unternehmen auch von der nunmehr bereits fünften Teilnahme an der Messe Metalloobrabotka vom 23. bis 27.05.2011 in Moskau. Dort präsentiert sich die WEMA mit anderen Unternehmen am sächsischen Gemeinschaftsstand. Das Funktionsmodell des Schleifbearbeitungszentrum WEMA S 6 wird mit auf die Reise nach Moskau gehen. An dem Modell im Maßstab 1:4 kann das Messeteam den Messebesuchern anschaulich die Vorteile des Maschinenkonzeptes der Glauchauer Rundschleifmaschinen erläutern und die Verfahrwege der Achsen beim Schleifprozess demonstrieren.

 
Gemeinsam mit anderen sächsischen Unternehmen und der VEMAS (Verbundinitiative Maschinenbau Sachsen) wird die WEMA Glauchau zudem das Projekt EMPRu – Effizienztechnologien für die Modernisierung der Produktion in Russland, welches vom BMBF unterstützt wird, durchführen. Im Bereich der Modernisierung sieht das Unternehmen in Russland ebenfalls ein großes Potential. Von 1970 bis 1990 wurden durch das Glauchauer Unternehmen, damals unter dem Namen „BWF/WMW“, mehr als 2.000 Innenrundschleifmaschinen von Typ SIP, SI 6 und SI 8 und Wälzlagerschleifmaschinen vom Typ SIW, Swäl, Swäi in das Gebiet der ehemaligen Sowjetunion geliefert. Viele dieser Maschinen sind heute noch im Einsatz und könnten im Rahmen des Projektes durch Retrofitting überholt und mit aktueller Technik modernisiert oder durch neue effizientere WEMA-Schleifmaschinen ersetzt werden.

 

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