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Mit neuer Generation von Außenschleifmaschinen erfolgreich in China

WEMA Glauchau realisiert in einem Turnkey-Projekt der NSH Group innovative Technik für die Bearbeitung von Eisenbahnachsen

Ein umfang­rei­ches Turn­key-Pro­jekt zur Kom­plett­be­ar­bei­tung von Eisen­bahn­ach­sen in China zeigt die Syn­er­gie­ef­fekte auf, die durch die Inte­gra­tion der WEMA Glauchau in die welt­weit agie­rende NSH Group ent­stan­den sind.

Letzte Inbe­trieb­nahme-Tests an den Schleif­ma­schi­nen bei der WEMA Glauchau vor Aus­lie­fe­rung an den Kun­den. Foto: WEMA Glauchau/​Sven Gleisberg

Die in Chem­nitz ansäs­sige NSH Group lie­fert zum Jah­res­be­ginn 2018 eine kom­plett schlüs­sel­fer­tige Anlage zur Bear­bei­tung von Eisen­bahn­rad­sät­zen und ‑ach­sen nach China. Zum Ein­satz kom­men Dreh‑, Glatt­walz- und Schleif­ma­schi­nen aus der Pro­duk­tion des Kon­zerns. Ein Bestand­teil der neuen Linie sind drei Außen­schleif­ma­schi­nen der WEMA Glauchau. Die neu ent­wi­ckel­ten Maschi­nen die­nen zur Außen­be­ar­bei­tung von Ach­sen­den und Achs­ke­geln und sind mit neun Meter Länge die bis­her größ­ten bei der WEMA Glauchau pro­du­zier­ten Schleif­ma­schi­nen. Sie sind expli­zit für das Schlei­fen von drei Meter lan­gen und schwe­ren Werk­stü­cken aus­ge­legt. „Wir kön­nen sogar noch über diese Größe hin­aus­ge­hen und bie­ten modernste Schleif­ma­schi­nen zur prä­zi­sen Bear­bei­tung von lan­gen Ach­sen, Wel­len, Roh­ren oder Wal­zen für zahl­rei­che Anwen­dun­gen“, betont Geschäfts­füh­rer Ronald Krippendorf.
Die Anla­gen für das Turn­key-Pro­jekt ver­fü­gen über inte­grierte, auto­ma­ti­sche Mess-Sys­teme zur Qua­li­täts­prü­fung, auto­ma­ti­sche Spann­vor­rich­tun­gen und hydro­sta­tisch gela­gerte Spin­deln sowie Füh­run­gen. Alle Pro­zesse wer­den über einen zen­tra­len Leit­rech­ner gesteuert.

Meilenstein mit innovativer Außenschleifbearbeitung gesetzt

Seit der Über­nahme der WEMA Glauchau und die Inte­gra­tion in das Chem­nit­zer Tra­di­ti­ons­un­ter­neh­men NILES-SIM­MONS-HEGEN­SCHEIDT im Jahr 2013 wird das Schleif­ma­schi­nen­pro­gramm kon­se­quent aus­ge­baut. „Mit der aktu­el­len Tech­no­lo­gie­ent­wick­lung für das Schlei­fen lan­ger, rota­ti­ons­sym­me­tri­scher Werk­stü­cke haben wir einen wich­ti­gen Mei­len­stein für die Erwei­te­rung unse­res Geschäfts­fel­des auf die Außen­schleif­be­ar­bei­tung gesetzt, wodurch wir neue Kun­den und Märkte, bei­spiels­weise in der Ener­gie­tech­nik, erschlie­ßen können“,so der Geschäftsführer.
Neben der Kom­pe­tenz­er­wei­te­rung in der Außen­be­ar­bei­tung beweist die WEMA Glauchau ihre Inno­va­ti­ons­kraft beson­ders bei Schleif­tech­no­lo­gien für die Innen­be­ar­bei­tung. So hat sich das säch­si­sche Unter­neh­men einen Vor­sprung für das prä­zise Schlei­fen lan­ger, tie­fer Boh­run­gen erarbeitet.
Zum Port­fo­lio gehö­ren dar­über hin­aus Universal­schleif­maschinen und Wälz­lager­schleif­maschinen sowie kom­plette Schleif­bearbeitungs­zentren für alle Auf­ga­ben­be­rei­che der Schleifbearbeitung.
Die WEMA Glauchau ver­fügt über ein exzel­len­tes und welt­wei­tes Ser­vice­netz­werk. Ent­wi­ckelt und gefer­tigt wer­den alle Pro­dukte „Made in Germany“ von rund 60 Fach­ar­bei­tern und Inge­nieu­ren. Die Maschi­nen kom­men wie­der unter der Marke „WOTAN“ auf den Markt. Damit wird eine lange Werk­zeug­ma­schi­nen­bau-His­to­rie ins Bewusst­sein geru­fen, denn die heu­tige WEMA arbei­tet in der Tra­di­tion der 1909 gegrün­de­ten WOTAN-Werke Glauchau, in denen ab 1928 Schleif­ma­schi­nen pro­du­ziert wurden.

WEMA Glauchau wächst in der NSH Group

Seit der 2013 erfolg­ten Inte­gra­tion in die NSH Group kann der Betrieb auf jähr­li­che Umsatz­stei­ge­run­gen von ca. zehn Pro­zent ver­wei­sen. Damit ver­bun­den ist ein wach­sen­der Anteil im inter­na­tio­na­len Geschäft, der sich durch den erleich­ter­ten Zugang zu Aus­lands­märk­ten im Fir­men­ver­bund, z.B. durch gemein­same Auf­tritte auf Leit­mes­sen der Werk­zeug­maschinen-Indus­trie, begründet.

Die NILES-SIM­MONS-HEGEN­SCHEIDT-Gruppe – kurz NSH Group – mit Haupt­sitz in Chem­nitz gehört zu den 35 größ­ten Werk­zeug­ma­schi­nen­her­stel­lern der Welt. Neben der WEMA Glauchau sind hier der Groß­dreh­ma­schi­nen-Spe­zia­list NILES-SIM­MONS Chem­nitz, die SIM­MONS Machine Tool Corp. für Eisen­bahn­achs­fer­ti­gung in den USA, HEGEN­SCHEIDT-MFD für Rad­satz­be­ar­bei­tung und Walz­ma­schi­nen, die NSH CTI eben­falls für Schie­nen­fahr­zeug­teile in China und die RASOMA in Döbeln bei Leip­zig für Ver­ti­kal­dreh­ma­schi­nen und Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen integriert.
Ihre her­aus­ge­ho­bene Stel­lung begrün­det sich in der Tech­no­lo­gie­füh­rer­schaft in wich­ti­gen, inter­na­tio­na­len Märk­ten wie der Auto­mo­bil­fer­ti­gung, der Eisen­bahn­in­dus­trie, der Luft- und Raum­fahrt sowie des Maschinen‑, Elektromotoren‑, Werk­zeug- und Formenbaus.
Außer­ge­wöhn­lich ist die her­aus­ra­gende Kom­pe­tenz von der Pla­nung bis zur Rea­li­sie­rung von kom­plet­ten Fer­ti­gungs­li­nien, die durch zahl­rei­che Kun­den­re­fe­ren­zen welt­weit belegt sind.

Ansprechpartner

Geschäftsführer

Ronald Krip­pen­dorf
+ 49 3763 61–150
r.krippendorf@wema-glauchau.com

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